Neue Regeln könnten ab dem 24. Mai gelten, bis zu diesem Datum muss sich das Kabinett auf eine neue Corona-Eindämmungsverordnung geeinigt haben.
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Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) will der Tourismusbranche nach monatelanger Corona-Zwangspause schnellstmöglich neuen Schub verleihen. "In der Branche muss etwas passieren", sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochsausgabe). Angesichts allmählich sinkender Inzidenzzahlen sagte er: "Wir müssen uns unterhalten: Was passiert unter 50?" Für denkbar halte er die Öffnung der Innengastronomie unter Hygienebedingungen. Auch über Hotelöffnungen müsse das Kabinett am kommenden Dienstag sprechen, sagte Willingmann.

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Foto: joffi

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Neue Regeln könnten ab dem 24. Mai gelten, bis zu diesem Datum muss sich das Kabinett auf eine neue Corona-Eindämmungsverordnung geeinigt haben. Bereits jetzt können Landkreise und kreisfreie Städte, in denen die Bundesnotbremse nicht mehr gilt, autarken Tourismus in Ferienwohnungen und auf Campingplätzen sowie Außengastronomie erlauben. Zentrale Voraussetzung ist eine stabile Inzidenz unter 100. Willingmann forderte Kommunen nun auf, Modellprojekte in Gastronomie und Tourismus zu beantragen, sobald die Notbremse vor Ort nicht mehr gelte. Es handelt sich um staatlich begleitete Öffnungsversuche - etwa für Hotels. "Wir sollten da noch mehr machen", forderte Willingmann. "Ich halte das für lohnenswert." Das Land setzt auch auf Touristen von außerhalb, um die Branchen allmählich wieder zu beleben. "Ich teile die These des nachholenden Konsums: Die Leute werden verpasste Dinge nachholen und dazu gehört auch Urlaub", so der Minister.

Quelle: ots/Mitteldeutsche Zeitung
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